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KOSTAL ENECTOR G2 AC 3.7/11 kW Wallbox
PV-optimiertes Laden mit Solarstrom – EEBUS-ready, §14a-konform, Made in Germany
Die KOSTAL ENECTOR AC G2 ist eine kompakte AC-Wallbox für intelligentes E-Auto-Laden mit Photovoltaik – mit bis zu 11 kW Ladeleistung (1- oder 3-phasig) und einem fest angeschlossenen 7,5 m Typ-2-Ladekabel. Sie integriert E-Mobilität nahtlos in PV-Anlagen und ermöglicht das Laden mit PV-Überschuss in Kombination mit dem KOSTAL PLENTICORE G3 oder dem KOSTAL Smart Energy Meter (KSEM). Dank integriertem LAN, WLAN, RFID-Autorisierung, automatischer Phasenumschaltung, EEBUS-Kommunikation und §14a-Readiness ist die KOSTAL Wallbox ENECTOR G2 gegenüber dem Vorgänger deutlich leistungsfähiger und zukunftssicher ausgelegt.
PV-optimiertes Laden – vier Lademodi
In Kombination mit dem PLENTICORE G3 oder dem KOSTAL Smart Energy Meter G2 stehen vier Lademodi zum automatischen Laden mit PV-Überschuss zur Verfügung2): Im Solar Pure Mode wird das Fahrzeug ausschließlich mit PV-Überschuss geladen. Der Solar Plus Mode kombiniert PV-Überschuss mit einer festen Mindestladeleistung aus dem Netz. Der Power Mode lädt mit maximaler Leistung unabhängig vom PV-Ertrag, und der Lock Mode sperrt die Wallbox vollständig. Die Lademodi lassen sich jederzeit manuell per Taster direkt an der Wallbox umschalten – die automatische PV-basierte Steuerung erfordert jedoch den PLENTICORE G3 oder das KSEM2). Alternativ ist die Steuerung auch über die KOSTAL Solar App möglich. Die automatische Phasenumschaltung2) zwischen 1- und 3-phasigem Laden optimiert dabei die Nutzung des verfügbaren Solarstroms weiter. Der aktuelle Ladestatus ist jederzeit über die farbige LED-Statusanzeige ablesbar; die geladene Energiemenge wird direkt im Web-Interface angezeigt.
PLENTICORE G3 und KSEM Integration
Die KOSTAL Wallbox ENECTOR G2 ist vollständig in das KOSTAL Energiesystem integriert. In Kombination mit dem PLENTICORE G3 lassen sich Ladesteuerung und Ladedatenvisualisierung direkt über den Wechselrichter abwickeln – für die Visualisierung der Ladedaten im PLENTICORE G3 ist zusätzlich der MDC (Multi Device Controller) erforderlich. Ein separates Smart Energy Meter ist für die reine Ladesteuerung nicht zwingend notwendig. Das KOSTAL Smart Energy Meter übernimmt dabei Blackoutschutz2) (automatische Ladestromreduzierung bei drohender Überlastung der Hauptsicherung), Schieflastbegrenzung und die Steuerung der Lademodi2). Alle Ladedaten sind zudem über das Wallbox-Web-Interface, das KOSTAL Solar Portal oder das KOSTAL Smart Energy Meter visualisierbar und können im CSV-Format exportiert werden. Über das integrierte Web-Interface stehen Benutzer- und RFID-Verwaltung sowie die Anzeige der geladenen Energie zur Verfügung.
Hinweis für PLENTICORE G2 Nutzer: In Kombination mit dem PLENTICORE G2 ist für die PV-optimierten Lademodi weiterhin das KOSTAL Smart Energy Meter erforderlich. Die beim Vorgänger notwendigen Aktivierungscodes für Komfortfunktionen entfallen beim ENECTOR G2 generell.
EEBUS, §14a und ISO 15118-20
Die ENECTOR G2 ist EEBUS-ready2) und über den PLENTICORE G3 oder das KSEM regulatorisch auf §14a2) vorbereitet – damit ist sie für netzdienliches Laden und zukünftige Anforderungen an steuerbare Verbrauchseinrichtungen gerüstet. Die Unterstützung von ISO 15118-20 (Plug & Charge – automatische Fahrzeugerkennung und Authentifizierung ohne RFID) wird per Softwareupdate im Jahr 2027 nachgeliefert. Das Fahrzeug muss ISO 15118-20 ebenfalls unterstützen.
Installation und Hardware
Die ENECTOR G2 ist kompakt gebaut und schnell montiert – die flexible Kabeleinführung erfolgt von oben, unten oder hinten. Das austauschbare Front-Cover ermöglicht eine individuelle Anpassung der Optik. Für zusätzliche Sicherheit sorgen ein Downgrade-Eingang zur externen Ladestromreduzierung sowie ein externer Lastabwurf mit automatischer Abschaltung im Fehlerfall. Die Wallbox ist für Innen- und Außenmontage geeignet (IP54, IK10).
Was ist neu gegenüber dem ENECTOR (G1)?
Die G2-Generation bringt gegenüber dem Vorgänger erhebliche Erweiterungen: Neu sind integriertes LAN und WLAN, RFID-Autorisierung, ein Web-Interface mit CSV-Datenexport sowie die direkte PLENTICORE G3-Integration – beim Vorgänger war eine direkte Wechselrichtersteuerung der Wallbox nicht möglich. Die PV-optimierten Lademodi Solar Pure und Solar Plus erforderten beim ENECTOR G1 zwingend das KOSTAL Smart Energy Meter sowie separate Aktivierungscodes für die Komfortfunktionen; mit dem PLENTICORE G3 entfällt dieser Aufwand beim G2 vollständig, und die Aktivierungscodes entfallen generell. Der Power Mode ist neu hinzugekommen, die automatische Phasenumschaltung war im Vorgänger ebenfalls nicht verfügbar. EEBUS-Kommunikation und §14a-Readiness kommen neu hinzu. Die Absicherung wurde von C16 auf MCB 20 erhöht, und mit Schieflastbegrenzung sowie Downgrade-Eingang verfügt die G2 über weitere Sicherheitsfunktionen, die der Vorgänger nicht bot.
Merkmale:
- PV-optimiertes Laden mit Solarstrom über PLENTICORE G3 oder KSEM – Solar Pure, Solar Plus, Power Mode, Lock Mode2)
- Automatische Phasenumschaltung zwischen 1- und 3-phasigem Laden für optimale Nutzung des PV-Überschusses2)
- EEBUS-Kommunikation und §14a-ready2) – regulatorisch vorbereitet für steuerbare Verbrauchseinrichtungen
- LAN & WLAN integriert, RFID-Autorisierung oder Autostart, Web-Interface mit Benutzer- und RFID-Verwaltung, Energieanzeige und CSV-Export
- DC-Fehlerstromüberwachung, Blackoutschutz2), Schieflastbegrenzung, Downgrade-Eingang, externer Lastabwurf
- Farbige LED-Statusanzeige, austauschbares Front-Cover, kompakte Bauweise – IP54, IK10, Innen- und Außenmontage geeignet
| Technische Daten | |
| Produkttyp: | AC-Wallbox |
| Modell: | ENECTOR AC 3.7/11 kW G2 |
| Netzanschluss: | 3N~, AC, 400 V oder 1N~, AC, 230 V |
| Max. Ladeleistung (1-phasig / 3-phasig): | 3,7 kW / 11 kW |
| Max. Eingangsstrom pro Phase: | 16 A |
| Max. Absicherung AC-Anschlussseite: | MCB 20 |
| Ladestandard: | Mode 3 gemäß IEC 61851-1 |
| Kommunikation: | LAN / WLAN, EEBUS, ISO 15118-20 (ab 2027) |
| Ladestecker: | Typ 2 |
| Länge Ladekabel: | 7,5 m (fest angeschlossen) |
| Freischaltung: | RFID oder Autostart |
| RFID-Karten im Lieferumfang: | 2 |
| MID-Zähler: | Nein |
| DC-Fehlerstromüberwachung: | > 6 mA (intern) |
| Schutzart: | IP54 |
| Schlagfestigkeit: | IK10 |
| Abmessungen (H/B/T): | 412 × 242 × 180 mm |
| Gewicht: | 4,9 kg |
| Umgebungstemperatur: | -30 °C bis +50 °C |
| Standby: | < 5 W |
| Garantie: | 5 Jahre (Smart Warranty) |
| Zertifizierung: | IEC 61851, IEC 61439-7 |
Hinweis: Die ENECTOR AC G2 unterstützt kein bidirektionales Laden (V2H/V2G).
2) Wird mit der Software-Version 3.07.10 für den PLENTICORE G3 und mit der Software-Version 2.8.0 für den KSEM G2 automatisch freigeschaltet.
Weitere technische Details und Hinweise entnehmen Sie bitte dem Datenblatt.

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Hersteller
KOSTAL Solar Electric GmbH
Hanferstr. 6
79108 Freiburg i. Br.
Deutschland
Tel.: +49 (0) 761 47744 - 100
E-Mail: info-solar@kostal.com
Web: www.kostal-solar-electric.com
Wirtschaftsakteur
KOSTAL Solar Electric GmbH
Hanferstr. 6
79108 Freiburg i. Br.
Deutschland
Tel.: +49 (0) 761 47744 - 100
E-Mail: info-solar@kostal.com
Web: www.kostal-solar-electric.com
Sicherheitshinweise:
1. Installation durch Fachpersonal: Die Installation von Smart Metern darf ausschließlich von qualifizierten Elektrikern oder autorisierten Fachleuten durchgeführt werden.2. Stromkreis abschalten: Vor der Installation muss der Stromkreis, in den der Smart Meter eingebunden wird, vollständig abgeschaltet und auf Spannungsfreiheit geprüft werden.
3. Erdung sicherstellen: Überprüfen Sie die ordnungsgemäße Erdung des Systems, bevor der Smart Meter angeschlossen wird.
4. Montageplatz auswählen: Installieren Sie das Gerät nur an einem sicheren, gut belüfteten und trockenen Innenraum, der den Montagevorgaben des Herstellers entspricht.
5. Kabel richtig anschließen: Verwenden Sie ausschließlich die vom Hersteller empfohlenen Kabel und Anschlüsse, und achten Sie auf die korrekte Polarität und Kontaktierung.
6. Gefahr durch hohe Spannungen: Smart Meter werden in Stromkreise integriert, die unter Spannung stehen können. Vermeiden Sie jeglichen Kontakt mit offenen Anschlüssen oder Leitungen.
7. Korrekte Schutzschalter verwenden: Schließen Sie den Smart Meter nur an Stromkreise mit geeigneten Schutzschaltern (z. B. FI- oder LS-Schalter) an.
8. Isolierung prüfen: Kontrollieren Sie vor der Inbetriebnahme die Kabelisolierung und den Anschlusszustand, um Kurzschlüsse zu vermeiden.
9. Keine Modifikationen: Verändern oder modifizieren Sie den Smart Meter oder dessen Verkabelung nicht.
10. Nicht überlasten: Überschreiten Sie nicht die vom Hersteller vorgegebene maximale Strombelastung des Smart Meters.
11. Keine Modifikationen: Unerlaubte Veränderungen, Umbauten oder Reparaturen sowie das Öffnen des Produktes sind verboten.